Skip to content

KI im Alltag: Wie Künstliche Intelligenz unsere Natur weiterbringt

Honeybee on flowering thyme macro photo

Willkommen zur Reihe „Künstliche Intelligenz im Alltag“!

Künstliche Intelligenz (KI) ist unsere Leidenschaft. Deshalb halten wir die Ohren immer offen und blicken gerne über den Tellerrand. Was sich außerhalb von Kundenservice und Telekommunikation auf dem Bereich so tut, möchten wir in unserer neuen „KI im Alltag“-Reihe mit dir teilen. Welche vielversprechenden Projekte gibt es? Wie können wir faszinierende Technologien sinnvoll nutzen? Tauche mit uns ein – heute mit Gedanken zum Weltbienentag – von unserer „Bee“ Sabine.


Am 20.05. war bzw. ist der Weltbienentag, jedes Jahr, ausgerufen von den Vereinten Nationen, um auf den Rückgang der weltweiten Bienenpopulationen aufmerksam zu machen und zu unterstreichen, dass es weitreichende Folgen hat, wenn wir die Bienen nicht schützen!

Der Weltbienentag ist ein großer Tag für ein kleines Tier und wir brauchen diese kleinen Brummer. Ihre Bedeutung als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit.

Während ich gerade erschöpft, aber zufrieden vom heurigen Bienen-Lauf in der Sonne sitze, frage ich mich, ob es Künstliche Intelligenz für den Schutz der Bienen eigentlich schon gibt. Das wäre doch wahrlich sinnvoll. Sich das nur zu fragen, bringt jedoch keine Antwort und so verlege ich meinen Sitzplatz vor den Computer und suche ein wenig. Lange brauche ich dafür nicht.

blank
SaBiene mit ihren Artgenossen
blank
Auch Susanne war beim Bienenlauf 2022 mit dabei

Künstliche Intelligenz ist tatsächlich bereits in Bienenstöcke eingezogen. Das KMU „Beewise“ hat die „Beehome-Plattform“ entwickelt, ein modulares, kommerzielles, KI-gesteuertes Bienenhaus, das aus Hard- und Software besteht und die Bienenhaltung vollständig automatisiert und gleichzeitig die Bestäubung und Honigproduktion optimiert. Die Technologie ist nicht nur auf Honigbienen beschränkt, sondern kann auch verschiedene Bienenarten unterstützen, die vom Aussterben bedroht sind. Die Plattform umfasst ein automatisiertes robotergestütztes Brutkastenmanagementsystem, ein auf Computer Vision basierendes Überwachungssystem, eine KI-gestützte Entscheidungsfindung, ein automatisiertes Honigerntesystem sowie Systeme zur Schädlingsbekämpfung, Fütterung und Thermoregulierung.

Mit dem autonomen Bienenstock, mit dem sich Imkerinnen und Imker aus der Ferne um die Stöcke kümmern können, bringt „Beewise“ die Bienenzucht also ins digitale Zeitalter. Durch integriertes maschinelles Sehen, künstliche Intelligenz und Robotertechnik ermöglicht er eine automatische Steuerung des Klimas und der Feuchtigkeit, die Schädlingsbekämpfung, Schwarmverhütung und Ernte und benachrichtigt die Zuständigen, wenn etwas schiefgeht.

Nicht schlecht. Ich drück dem Projekt alle Daumen. Und in der Zwischenzeit mache ich etwas in meinem Umfeld – und so bin ich heuer im Rahmen des Bienenlaufs nicht nur um den Marchfeldkanal gelaufen, ich habe auch alle Bienenstöcke besucht, nach regionalen Anbietern Ausschau gehalten und auch das eine oder andere Schwätzchen mit den Imkern gehalten. Das Gebiet um den Marchfeldkanal ist ziemlich Bienenfreundlich und darüber freue ich mich besonders. Meiner sportlichen Wettkampf-Zeit hat das zwar ordentlich geschadet, aber was solls, im nächsten Jahr, lauf ich dann schneller! Oder halt auch nicht, denn den Bienen zuschauen, war eigentlich viel feiner!

Mehr Infos?

BeeWise – https://www.beewise.ag

Bienenlauf  https://lauf-weiter.de/bienenlauf/

Honeyranch – Imkerei am Marchfeldkanal http://www.honeyranch.at

Imkerei Alte Schanze – https://www.stadtlandwirtschaft.wien/betrieb/5022746/imkerei-alte-schanze

Bienen streicheln in Tribuswinkel – http://www.honigexpress.at