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EU-Cloud-Anbieter im Vergleich: Welcher passt – und wann sich eine Cloud-Alternative lohnt

Die Diskussion um Datenschutz, Compliance und digitale Souveränität nimmt in Europa spürbar an Fahrt auf.

Vor diesem Hintergrund fragen sich immer mehr Unternehmen: Welche EU-Cloud-Anbieter erfüllen höchste Standards – und ist die Cloud überhaupt immer der richtige Weg?

Während viele Organisationen weiterhin auf cloudbasierte Lösungen setzen, wächst parallel das Interesse an lokalen Speicherstrategien, insbesondere bei sensiblen oder hochregulierten Daten.

In diesem Artikel vergleichen wir führende EU-Cloud-Anbieter – und erklären außerdem, warum lokale Datenspeicherung (On-Premise oder im regionalen Rechenzentrum) eine ernstzunehmende und zukunftsfähige Cloud-Alternative darstellt.

Die top EU-Cloud-Anbieter im Vergleich

Anbieter Sitz DSGVO-Konform Besonderheiten
IONOS Deutschland Fokus auf KMU, deutsches Recht
UpCloud Finnland Performance-fokussiert, Private Cloud Optionen
OVHcloud Frankreich Eigene Hardware, ISO-zertifiziert
Scaleway Frankreich Entwicklerfreundlich, Open Source
Exoscale Schweiz Starker Datenschutz, Schweizer Recht, EU-Rechenzentren

Aber: EU-Cloud-Anbieter ≠ Allheilmittel

So sinnvoll Cloud-Dienste im operativen Alltag auch sein mögen – sie bringen ebenso strukturelle Risiken mit sich, die nicht ignoriert werden sollten:

  • Cloud Act & FISA: Auch EU-Hosting schützt nicht vor US-Zugriffsrechten bei US-Anbietern oder -Tochterfirmen.
  • Vendor Lock-in: Proprietäre Schnittstellen erschweren zusätzlich den Anbieterwechsel.
  • Kostenfalle Egress: Datenexporte aus der Cloud können darüber hinaus teuer werden.
  • Verlust operativer Kontrolle: Der Zugriff auf Systeme sowie Daten kann im Ernstfall eingeschränkt oder verzögert sein.

Gerade aber in sensiblen Bereichen – Industrie, öffentliche Verwaltung, Gesundheitswesen – kann das somit zum Problem werden.

Cloud-Alternative gesucht? Lokale Datenspeicherung als strategische Option

Was bedeutet „lokal“?

  • On-Premise: Die IT-Infrastruktur steht im eigenen Haus.
  • Private Hosting: Speicherung in einem regionalen Rechenzentrum eines vertrauenswürdigen Partners.
  • Hybridlösungen: Kombination aus Cloud sowie lokalem Speicher für mehr Flexibilität.

Vorteile lokaler Speicherung:

Datenmigration: Der Weg zu mehr Unabhängigkeit

Viele Unternehmen scheuen sich aber vor dem Schritt „zurück“ in lokale Strukturen. Dabei bietet eine strukturierte Datenmigration enorme Potenziale:

Systembereinigung: Altlasten und redundante Systeme werden identifiziert und folglich aussortiert.

Sicherheitsupgrade: Verschlüsselung, Monitoring sowie Zugriffskonzepte lassen sich gezielt stärken.

Architekturmodernisierung: Prozesse werden neu gedacht, entschlackt und darüber hinaus zukunftssicher aufgesetzt.

Hybride Übergangsmodelle: Nicht alles muss sofort migriert werden – Schritt für Schritt ist ebenfalls möglich.

Mit dem richtigen Partner ist eine Migration kein Risiko, sondern eine Chance.

Wie gelingt der Umstieg wirklich?

Gerade bei einem Wechsel weg von US-Diensten und -Software zeigt sich oft, dass nicht die Zielplattform das Problem ist, sondern die Übergangsphase. Denn in der Realität sind Kundensysteme, Contact Center, Kommunikation, Datenquellen und Workflows selten sauber getrennt voneinander. Hier kommt es auf die richtige Middleware an, die Systeme miteinander verbindet, Schnittstellen versteht und Daten- wie Prozessflüsse sauber vermittelt. Unabhängig davon, ob du gerade von Cloud zu On-Premise wechselst oder in ein hybrides Modell gehst. 

Wir unterstützen Firmen weltweit mit unserem LinkThat CUBE. Dieser ist nicht nur „Integration“, sondern ein stabiler Mittelsmann zwischen alter und neuer Architektur. Du kannst bestehende Tools weiterbetreiben, während du Schritt für Schritt modernisierst, ohne jedes Mal das ganze Setup neu zu verdrahten. Und weil der CUBE sich nicht an einzelne Hersteller klammert, bleibt deine Umgebung auch nach der Umstellung flexibel: neue Komponenten lassen sich anbinden, bestehende ersetzen oder neu kombinieren. Du fängst somit nie wieder bei Null an.

Fazit: EU-Cloud-Anbieter sind stark – entscheidend ist dein Migrationsplan

Die hier verglichenen EU-Cloud-Anbieter sind längst mehr als ein „Plan B“: Sie sind solide Alternativen zu den globalen Hyperscalern. Entscheidend ist aber, wie sauber du den Übergang gestaltest, denn Datenmigration ist mehr als „Kopieren“: Sie kann Altlasten auflösen, Prozesse modernisieren und hybride Modelle möglich machen, ohne dass du alles auf einmal umwerfen musst.

Planst du eine Exit-Strategie aus der Cloud? 

Ob Public Cloud, Private Cloud oder On-Premise: Wir finden gemeinsam heraus, welche Teile deines Unternehmens wo am besten aufgehoben sind. Du erhältst damit eine Umgebung, die stabil läuft und langfristig flexibel bleibt. Dafür bringen wir das technische Know-how mit und die passenden Werkzeuge, um Systeme, Schnittstellen und Abläufe sauber zu verbinden.

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Bettina Zambo

Bettina ist seit ihrem Publizistikstudium im Medienbereich tätig und schafft bei LinkThat Content: geschrieben und gesprochen.

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