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Digitale Souveränität in Österreich: Was die A1 Business Studie 2026 für Unternehmen bedeutet

Digitale Technologien sind längst das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Aber wie souverän gehen Unternehmen wirklich mit ihren Daten, Plattformen und KI-Lösungen um? Die „A1 Business Studie 2026 – Digitale Souveränität in Österreich“ zeigt: Das Bewusstsein für digitale Souveränität ist da, doch viele Organisationen stecken noch mitten im Spannungsfeld zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit.

Mit dieser Entwicklung rückt eine Frage in den Mittelpunkt: Wie können Unternehmen ihre digitale Handlungsfähigkeit sichern, ohne auf die Vorteile moderner Cloud‑ und KI‑Services zu verzichten? Hier positioniert sich der österreichische Anbieter LinkThat mit Lösungen für Kundenservice, Contact Center und KI‑gestützte Prozessautomatisierung und unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitale Souveränität im Kundenservice zu stärken.

Hohe Abhängigkeit von digitalen Technologien und digitale Souveränität

Die Studie macht deutlich, wie stark die heimische Wirtschaft von digitalen Technologien und Services geprägt ist. Rund drei Viertel der befragten Unternehmen schätzen sich als „stark“ oder „eher abhängig“ von digitaler Hardware, Software und Cybersecurity-Leistungen ein. Viele IT-Entscheider:innen erwarten außerdem, dass diese Abhängigkeit in den nächsten zwölf Monaten weiter zunimmt.

Für Unternehmen bedeutet das: Digitale Souveränität ist kein abstraktes Zukunftsthema. Sie entscheidet schon heute darüber, wie stabil Geschäftsmodelle bei Störungen, geopolitischen Risiken und Technologie‑Brüchen bleiben.

Zwischen Bewusstsein und Umsetzungslücke bei digitaler Souveränität

Besonders deutlich wird das Thema digitale Souveränität bei der Zukunftssicherung. Neun von zehn Befragten, für die digitale Souveränität relevant ist, sehen sie als entscheidenden Faktor, um ihr Unternehmen langfristig abzusichern.

Trotzdem verfügt nur ein Teil der Unternehmen über eine ausgereifte Strategie für digitale Souveränität. Zwei Drittel geben an, dass es bereits eine Strategie zur digitalen Souveränität gibt oder diese in Umsetzung beziehungsweise Planung ist. Ein gutes Viertel hält eine solche Strategie jedoch nicht für notwendig und schafft damit unbewusst Souveränitätslücken. Diese Lücken entstehen etwa durch fehlende Exit‑Szenarien bei Cloud‑Lösungen oder eine starke Bindung an einzelne Kommunikations‑ und SaaS‑Anbieter.

Drei Hebel für mehr Kontrolle – und die Rolle von LinkThat

Unternehmen, die digitale Souveränität aktiv angehen, setzen laut der Studie vor allem auf drei Bereiche: Infrastruktur und Datensicherheit, Prozessdigitalisierung und Lieferantenunabhängigkeit.

  • Bei Infrastruktur und Datenhaltung spielen lokale Datenspeicherung, On‑Premise‑ oder hybride Modelle sowie Investitionen in Cybersecurity eine wichtige Rolle. LinkThat unterstützt solche Ansätze mit Kundenservice‑ und Contact‑Center‑Lösungen, die sich in bestehende IT‑Landschaften integrieren lassen und eine Verarbeitung von Kommunikations‑ und Kundendaten innerhalb europäischer Rechtsräume ermöglichen – ein wichtiger Baustein für mehr digitale Souveränität im Kundenservice.
  • In der Prozessoptimierung investieren Unternehmen in die Digitalisierung von Abläufen, Automatisierung und den Einsatz von KI. LinkThat bietet dafür KI‑gestützte Module, die Sprach‑ und Schriftverkehr analysieren, Anfragen klassifizieren und automatisiert an die richtigen Teams routen. So werden Serviceprozesse effizienter, ohne dass Unternehmen die digitale Souveränität über ihre Daten und Kernsysteme verlieren.
  • Beim Lieferantenmanagement suchen Betriebe Wege aus dem Vendor Lock‑in: Reduktion der Abhängigkeit von einzelnen Dienstleistern, Nutzung von offenen Schnittstellen und eine stärkere Orientierung an europäischen Technologiepartnern. LinkThat bietet hier Integrationslösungen an, die Telefonie, CRM und weitere Fachsysteme verbinden und bewusst auf offene APIs und flexible Anbindung verschiedener Plattformen ausgelegt sind. Ein Ansatz, der technologische Wahlfreiheit und digitale Souveränität langfristig unterstützt.

Cloud-Souveränität im Fokus

Ein zentrales Thema ist die Cloud‑Nutzung. 81 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits Cloud‑Lösungen für Datenspeicherung, Office oder IT‑Ressourcen. Gleichzeitig wächst die Sensibilität für Datenstandorte und Datenschutz: Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat große Bedenken hinsichtlich Datenschutz und IT‑Sicherheit bei Cloud‑Nutzung, und 55 Prozent würden den Anbieter wechseln, wenn Daten außerhalb der EU gespeichert werden.

Für viele IT‑Verantwortliche bedeutet das einen Strategiewechsel, weg von der „Cloud um jeden Preis“. So rücken europäische Anbieter, regionale Rechenzentren und hybride Architekturen in den Vordergrund. LinkThat knüpft an diese Entwicklung an, indem Kommunikations‑ und KI‑Lösungen angeboten werden, die sowohl in europäischen Cloud‑Umgebungen als auch, je nach Szenario, in kundennahen Infrastrukturen betrieben und mit bestehenden Telefonie‑ und CRM‑Systemen kombiniert werden können. Unternehmen können damit ihre Cloud‑Strategie modernisieren und gleichzeitig mehr digitale Souveränität über sensible Daten erreichen.

KI: Strategien sind vorhanden, digitale Souveränität bleibt Prüfstein

Auch beim Einsatz von künstlicher Intelligenz ist die österreichische Unternehmenslandschaft aktiv. Rund zwei Drittel der Befragten verfügen bereits über eine KI‑Strategie oder planen diese. Besonders häufig nennen sie als Einsatzfelder die Unterstützung der Wissensarbeit, Analytics und Prozessautomatisierung. Im Kundenservice spielt KI vor allem bei der Bearbeitung von Anfragen und im Routing eine Rolle.

Für Anbieter wie LinkThat stellt sich dabei vor allem die Frage nach der souveränen Nutzung von KI. Technisch bedeutet das, KI‑Module so zu implementieren, dass Datenflüsse transparent bleiben, sensible Informationen im gewünschten Rechtsraum verarbeitet werden und Unternehmen jederzeit nachvollziehen können, wie Entscheidungen – etwa bei der automatischen E‑Mail‑Zuweisung oder Gesprächsanalyse – zustande kommen. Im Kundenservice kann dies zum Beispiel durch KI‑gestützte Vorschläge für Mitarbeitende oder durch intelligente Routing‑Entscheidungen umgesetzt werden. Wichtig ist, dass alle diese Funktionen die Prinzipien digitaler Souveränität respektieren – also klare Regeln für Datennutzung, Speicherorte und Zugriffe.

Ausblick: Von der Studie zur Roadmap

Die A1 Business Studie 2026 zeigt eine Wirtschaft, die ihre digitale Abhängigkeit sehr genau wahrnimmt und zunehmend bereit ist, in mehr Souveränität zu investieren. Gleichzeitig sind die Hürden – von Ressourcenknappheit über komplexe IT‑Landschaften bis hin zum bestehenden Vendor Lock‑in – hoch.

Wir bei LinkThat sehen darin einen klaren Auftrag: Wir entwickeln Lösungen, die effizienten Kundenservice und moderne KI‑Funktionen ermöglichen und zugleich mehr Entscheidungsspielraum bei Infrastruktur, Datenhaltung und Systemauswahl lassen. Die Studie liefert dafür nicht nur Zahlen, sondern einen Handlungsrahmen. Digitale Souveränität wird zu einem Kriterium, an dem sich Kundenservice‑ und KI‑Projekte künftig messen lassen müssen – vom ersten Architekturentwurf bis zum laufenden Betrieb.

Bild von Maximilian Handl

Maximilian Handl

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